Der Riesenbärenklau hat es in sich!

By in ,
Der Riesenbärenklau hat es in sich!

Der Riesenbärenklau - was bei Kontakt mit der Herkulesstaude passiert

Der Riesenbärenklau ist schon eine eindrucksvolle Staudenart, die nicht heimische und aus dem Kaukasus stammende Pflanze, die sich auch vermehrt in Nordrhein-Westfalen an Straßen-, Bach- und Flussrändern ausbreitet und auch in Ihrem heimischen Garten durch den Samenflug keimen kann.

Vermeiden Sie den direkten Kontakt!

Die bis zu 4 Meter hohe Herkulesstaude ist eine hübsche Pflanze, die dazu einlädt, sie näher zu betrachten oder sogar pflücken zu wollen. Aber leider hat diese Pflanze es in sich. Sie ist hochgiftig und wenn man mit ihr in Kontakt kommt, kann es zu folgenden Auswirkungen kommen.

  • Rötungen der Haut
  • Juckreiz
  • Entzündungen der Haut
  • Blasenbildung
  • Verbrennungen (in Verbindung mit UV-Licht)
  • Fieber
  • Bronchitis und Atemnot
  • Kreislaufprobleme
Herkulesstaude | Riesenbärenklau | Bärenkralle
Riesenbärenklau | Bärenkralle | Herkulesstaude
Bärenkralle | Riesenbärenklau | Herkulesstaude

Was macht den Riesenbärenklau so gefährlich?

Die Bärenkralle, wie sie auch genannt wird, wurde 2008 nicht ohne Grund zur Giftpflanze des Jahres gewählt. Sie ist in ihrer Blütezeit von Juni-Juli besonders effektiv, denn das heimtückische an diesem Doldenblütler ist, dass schon die pure Nähe zur Pflanze schlimme Folgen haben kann. Wenn es richtig heiß ist, reicht es schon, wenn man sich nur in der Nähe des Riesenbärenklaus aufhält. Vor allem sollte man Kinder vor der Herkulesstaude warnen und schützen.

Nicht nur der Mensch reagiert mit heftigem Juckreiz, Hautrötungen, Hautentzündung, Blasenbildung bis hin zu schwersten Verbrennungen der Haut sondern auch Hunde können von diesen Reaktionen betroffen werden, wenn sie mit dem Pflanzengift (Furocumarine) des Herkuleskrauts in Berührung kommen. In manchen Fällen kann es sogar zu Atemnot und Kreislaufproblemen führen.

Riesenbärenklau im Garten, was tun?

Ihr Team von A-Z Gartenbau steht Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite. 
Hier noch erste Tipps:

  • Vermeiden Sie den direkten Kontakt mit dem Riesen-Bärenklau
  • Bei starker Hitze meiden Sie die Nähe der Herkulesstaude
  • Nähern Sie sich der Pflanze nur mit Schutzkleidung und Handschuhen
  • Entfernen Sie die Giftpflanze nicht selbst, sondern beauftragen Sie einen entsprechend ausgerüsteten Fachbetrieb.
  • Sie haben Riesenbärenklau an öffentlichen Plätzen entdeckt? Informieren Sie die Gemeindeverwaltung, das Ordnungs- oder Umweltamt.

Der Riesenbärenklau – was bei Kontakt mit der Herkulesstaude passiert