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Definition

Entwässerungssysteme

Entwässerungssysteme

Wasser im Überfluss? Entwässerungssysteme für den Garten helfen!

Mit der Drainage im Garten für eine kontinuierliche Gartenentwässerung sorgen. Entwässerungssysteme verhelfen bei unterschiedlichen Anforderungen zu trockenen Böden.

Aufsteigendes Grundwasser, eine Hanglage, wasserundurchlässige Bodenschichten wie etwa Lehm oder ein naher Fluss können die Ursachen dafür sein, das sich in einem Grundstück überschüssiges Wasser befindet. Zuviel Bodenfeuchtigkeit erlaubt jedoch kaum eine vernünftige Gartengestaltung, genauso, wie sich der Wasserüberschuss unangenehm oder sogar zerstörend auf Gebäude auswirken kann. Selbst ursprünglich trockene Grundstücke können durch Änderungen im Untergrund oder menschlichen Eingriff plötzlich zum Feuchtgebiet werden. In solchen Fällen helfen nur entsprechende Entwässerungssysteme. Wie eine Gartenentwässerung angelegt beziehungsweise installiert wird, ist abhängig von der anfallenden Wassermenge. Leicht überdimensionierte Entwässerungssysteme zeigen hierbei den Vorteil, dass zusätzlich auftretende Wassermengen, etwa bei starkem Regenfall, gleichermaßen abgeführt werden. Eine Austrocknung des Bodens aufgrund der Entwässerungssysteme muss in der Regel nicht befürchtet werden, da gerade der Mutterboden, die Pflanzenwurzeln und die Grasnarbe eine eigenständige Wasserspeicherung vornehmen.

Entwässerungssysteme zur Gartenentwässerung stellen sich entweder als vollflächige Unterbauten dar, etwa bei Terrassenböden, oder als eine partiell verlegte Drainage im Garten, die als Sammelrohr für das überschüssige Wasser fungiert. In beiden Fällen sind die Entwässerungssysteme so aufgebaut, dass in die Kanäle oder Rohre nur das Wasser eindringen kann. Über der Rohr- oder Kanalperforation befindet sich ein wasserdurchlässiges Vlies, das eine Versandung oder Verschlammung der Entwässerungssysteme verhindert.

Nach dem Einbau ist die Drainage im Garten wie auch unter der Terrasse völlig unsichtbar und benötigt ebenso keinerlei Wartung. Entwässerungssysteme richtig einzubauen, damit sie den gewünschten Effekt erzielen, benötigt Einiges an Erfahrung und Fachwissen, sowie je nach Anforderung ein umfangreiches Equipment. Nicht immer bestimmt beispielsweise die Neigung eines Grundstückes auch die Fließrichtung des im Boden befindlichen Wassers. Der Fachmann erkennt oft schon an der Oberflächenstruktur, welchen Weg sich das überschüssige Wasser im Untergrund bahnt und richtet die Entwässerungssysteme entsprechend aus.

Gartenentwässerung bedeutet unter Umständen einen erheblichen gartenbaulichen Aufwand, darum sollte gleich alles richtig gemacht werden.

Fällgenehmigung

Fällgenehmigung

Vor der Fällung eines Baumes muss bei der zuständigen Gemeinde eine Genehmigung eingeholt werden.

Die Bedingungen hierfür sind unterschiedlich. Zwar gibt es im Netz Anträge auf Baumfällung als Download zum Herunterladen, andererseits haben viele Städte eigene Baumschutzsatzungen, die zu befolgen sind.

Die Baumschutzsatzung (auch Baumschutzordnung/Gehölzschutzsatzung) wurde erlassen, um den für das Stadtbild wesentlichen Baumbestand zu schützen. Grundstückseigentümer, die Bäume auf ihrem Grundstück fällen möchten, haben unterschiedliche Auflagen zu erfüllen.

Auflagen an die Eigentümer können Ersatzpflanzungen sein oder alternative Ausgleichszahlungen.

Einige Baumarten sind von der Satzung ausgenommen, auch der Umfang des Stammes kann eine Rolle spielen. Manche Fällungen werden ohne Antrag gestattet, weitere Ausnahmen sind in begründeten Einzelfällen möglich.

Einzelne Städte, wie beispielsweise Duisburg, kommen völlig ohne Satzung aus. Jeder Gartenbesitzer darf hier seine Bäume ohne Genehmigung fällen. Leider können dadurch auch einwandfreie Bäume der Kettensäge zum Opfer fallen.

Allerdings: Bäume mit Vogelnestern dürfen grundsätzlich von März bis Oktober (Vogelschutzzeit) nicht gefällt werden. Hier muss immer zuvor ein Gutachten eingeholt werden.

Bevor Sie also einen Baum fällen (lassen) möchten, informieren Sie sich bitte unbedingt bei Ihrer zuständigen Gemeinde. Bei manchen Anträgen entsteht eine Verwaltungsgebühr.

Dies alles könnnen Sie vorab telefonisch erfragen.

Heckenschnitt

Heckenschnitt

Schon die alten Ägypter wussten geschnittene Hecken als Gestaltungselemente zu schätzen. Auch in unseren Gärten erfreuen sich bis heute Hecken aus heimischen und nicht heimischen Gehölzen großer Beliebtheit.

Allerdings bedürfen diese Pflanzungen regelmäßiger Pflege. Grundsätzlich soll der Formschnitt die Hecke zu dichterem Wuchs anregen. In der Gartenkunst hingegen werden Ziergehölze in ästhetische Formen gebracht.

Die Zeitintervalle zwischen den Pflegemaßnahmen sind abhängig von der Ausprägung der Hecke und der jeweiligen Gehölzart. Hierbei ist zu beachten, dass Mittel- und Niederhecken kürzere Zeitintervalle brauchen als hohe Hecken. Stark austreibende Gehölze, wie zum Beispiel Holunder, Rosen und Weidengewächse sollten alle fünf bis zehn Jahre zurückgeschnitten („auf den Stock gesetzt“) werden, Weißdorn-, Erlen- und Hainbuchenbestände lediglich alle zehn bis 20 Jahre.

Die Heckenpflege sollte stets verantwortungsbewusst durchgeführt werden. Hecken, die über lange Zeit nicht regelmäßig zurückgeschnitten wurden, machen einen radikalen Schnitt erforderlich. Hierbei sollte kein Kahlschlag am Stück durchgeführt werden. Vielmehr empfielt es sich, die Rückschnitte auf kürzere, nicht zusammenhängende Abschnitte des ältesten Teils der Hecke zu beschränken. Bei alten Hecken kann man diese Prozedur auf mehrere Jahre verteilen, wobei mit der Heckenspitze begonnen wird und die Seiten in den nächsten Jahren reduziert werden.

Im Zeitraum vom 1. März bis zum 30. September ist es in vielen Regionen verboten, Hecken und Gebüsche abzuschneiden oder zu zerstören. Das Bundesnaturschutzgesetz schützt insoweit die Nistplätze der heimischen Vögel.

Man unterscheidet drei Grundformen des Heckenschnitts: den trapezförmigen, den rechteckigen und den ovalen Schnitt. Weil er am einfachsten durchzuführen ist, wird meist der rechteckige Schnitt angewendet. Das kann aber bedeuten, dass die Hecke am Boden verkahlt.

Beim Heckenschnitt ist darauf zu achten, nicht wahllos irgendwo zu schneiden, sondern den Trieb immer mit einem Knoten enden zu lassen. Das Holz nach dem Knoten ist nutzlos und kann nicht austreiben, wird nicht mehr mit Nährstoffen versorgt und stirbt ab. Soll eine Pflanze wurzeln, sollte der untere Teil mit einem Knoten enden.

Japanischer Ahorn

Japanischer Ahorn

Japanischer Ahorn – vielseitig einsetzbar bei der Gartengestaltung

Der Japanische Ahorn gehört zu den Japanischen Bäumen und ist eine der beliebtesten Gartenpflanzen in Deutschland. Die Farben seiner filigranen Blätter ändern sich in den Herbsttagen von einem leuchtenden gelborange bis hin zu einem kraftvollen Kaminrot. Doch auch während seines Austriebs entfaltet sich der Japanische Ahorn in den verschiedensten Farben. Unter dem Oberbegriff Japanischer Ahorn werden die Sorten des Fächer-Ahorns, des Japan Ahorns, sowie der Gold–Ahorn zusammengefasst.

Eine große Vielfalt in der Farbgebung bietet der Fächer-Ahorn

Durch eine große Vielfalt und seine zahlreichen Formen zeichnet sich die Baumart des Fächer-Ahorns aus. Der Fächer-Ahorn entwickelt die unterschiedlichsten Farbtöne und hat einen äußerst kompakten Wuchs. Dieser macht diese Pflanzenart besonders auch für kleinere Gärten interessant.

Der Japan Ahorn - Wer mehr Platz im Garten hat

Wer etwas mehr Platz im Garten hat, dem empfiehlt sich die Gartenform des Japan Ahorns. Diese Baumart ist wüchsiger als beispielsweise der Fächer-Ahorn und zeichnet sich durch seine Robustheit und Größe aus. Ab einem gewissen alter können diese Bäume eine Höhe von bis zu sechs Metern erreichen. Deren ausladenden Kronen erreichen in etwa die gleichen Maße und runden das Gesamtbild des Baumes ab.

Japanischer Gold-Ahorn . Ein besonderer Akzent

Ein Japanischer Baum mit filigranen, fächerartigen Blättern. Die Farbe des Laubschmuckes ist dekorativ und farbenprächtig. Der Japanische Gold-Ahorn wird auch oft in Parkanlagen gepflanzt und setzt dort herrliche Akzente.

Bei der Gartengestaltung ist der Japanische Baum vielseitig einsetzbar. Ein besonders schöner Eindruck entsteht, wenn kleinere Gruppen aus verschiedenen Japanischen Ahorn Arten zusammen gestellt werden. Wenn man hierbei noch auf das Zusammenspiel der Farben und die verschiedenen Wuchs-Geschwindigkeiten achtet, entsteht ein um so schöneres Gesamtbild. Ein kräftiger älterer Japanischer Ahorn-Baum ist nicht nur ein ausgefallener Hingucker für Besitzer und Besucher, sondern bietet auch in warmen Tagen einen kühlen schattigen platz zum Verweilen und ausruhen.

Auch als Kübelpflanze, auf der Naturstein - Terrasse oder im Garten vor einer Natursteinmauer, ist der Japanische Baum ein besonderer Hingucker. Bei der Gartenpflege spielt der Japanische Ahorn nur eine untergeordnete Rolle, da er sehr pflegeleicht ist. Meist ist es winterhart und braucht auch kaum geschnitten zu werden.

Damit der Japanische Ahorn ein besonderer Akzent in ihrem Garten wird, helfen Ihnen die versierten Gartenplaner und Gartengestalter von A-Z Gartenbau aus Willich.

Jungfernfrüchte

Jungfernfrüchte

Wie der Name schon sagt, sind diese Früchte aus unbefruchteten weiblichen Blüten entstanden. Sie bilden keine Samen und werden daher als jungfräulich bezeichnet.

Dies trifft auf Gurken zu, weil diese Jungfernfrüchte produzieren können.

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