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Definition

Quecke

Quecke

Die Quecke (Elymus repens) gehört zu den Wildkräutern aus der Familie der Süßgräser. Der Name leitet sich ab aus queck, quick = kräftig und sagt schon viel über den enormen Ausbreitungsdrang der Pflanze aus.

Man findet die Quecke beinahe weltweit. Sie vermehrt sich durch unterirdische Wurzelsprosse sehr intensiv.

In Rußland, aber auch in Nordeuropa findet die Quecke bei gut gedüngtem Boden als Futterplanze Verwendung. Da ihre Wurzel viele Nährstoffe liefert, werden diese mitunter zu Mehl verarbeitet, aber auch in der Medizin eingesetzt. Sogar Bier kann man aus den Wurzeln brauen.

Bei der Bekämpfung der Quecke ist zu bedenken, dass ein Zerstückeln der Pflanze zur Vermehrung führt. Am besten gräbt man mit einer Handschaufel den langen Wurzeln nach und entfernt diese komplett. Das ist mühevoll und man sollte dabei sehr behutsam vorgehen, damit die dünnen Wurzeln nicht abreißen.

Manchmal lässt sich eine chemische Bekämpfung jedoch nicht vermeiden.

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