Begriff

Definition

Pflasterarbeiten

Pflasterarbeiten

Pflasterarbeiten, traditionelles Handwerk, modern gestaltet.

Pflasterarbeiten - von den alten Römern bis heute ist das Pflastern von Wegen und Plätzen in der Garten- und Hofgestaltung der besonderen Art beliebt.

Unter Pflasterarbeiten ist das Verlegen von Naturpflastersteinen oder Betonpflastersteinen zu verstehen, um damit Wege und Plätze in einer besonderen, traditionellen Art und Weise zu gestalten. Der Pflasterbau ist die wohl erste bekannte Technik zur dauerhaften Befestigung von Straßen und Plätzen. Pflasterarbeiten wurden sowohl im antiken Griechenland wie auch im alten Rom durchgeführt und noch bis in das 20. Jahrhundert hinein gehörten gepflasterte Straßen zum Standard im Wegebau. Natürlich entspricht das pflastern von Straßen heute nur noch bedingt den Anforderungen der Verkehrstechnik, trotzdem besitzt diese Technik nicht nur einen historischen Charme. Viele Kommunen lassen beispielsweise Teilbereiche ihrer Gehwege oder Fußgängerzonen lieber pflastern als teeren oder betonieren. Zum einen ist es eine Frage der Optik und zum anderen erlauben Pflasterarbeiten nachträgliche Einbauten wie das Verlegen von Rohren oder Reparaturarbeiten, ohne Spuren zu hinterlassen. Dazu kommen der bei Pflasterarbeiten geringere maschinelle Aufwand und damit ebenso eine verringerte Lärmemission.

Der Pflasterbau findet seine Anwendung unter Zuhilfenahme unterschiedlicher Pflastersteine, wobei die Gruppe der Betonpflastersteine eine riesige Auswahl in Form und Farbgebung aufweist, die sich hauptsächlich durch eine fast fugenlose und geometrisch exakte Verlegung auszeichnet. Es kommen aber ebenso Naturpflastersteine aus Granit, Basalt oder Porphyr zum Pflastern in Frage. Dabei handelt es sich um Pflastersteine, die aus Naturstein grob gebrochen werden und aufgrund der unsymmetrischen Kanten eine große Fugenbreite aufweisen. Sehr alte Techniken der Pflasterarbeiten wie die Verlegung von Rundstein- oder Kopfsteinpflaster wurden und werden heute meist aus Denkmalschutzgründen angewendet. Für den herkömmlichen Wegebau ist diese Art Pflasterbau heute aufgrund der sehr unebenen Oberflächen und der damit verbundenen Unfallgefahr weniger geeignet.

Pflasterarbeiten setzen sich aus der Vorbereitung des Untergrundes, der Bettung, eventuell der Setzung von Randsteinen und dem Pflasterbau selbst zusammen. Gerade für Gärten, Garageneinfahrten, Terrassen und Hauseingänge ist der Pflasterbau und Pflasterarbeiten eine gute Möglichkeit, Flächen individuell zu gestalten und dies mit einem durchaus guten Preis-Leistungs-Verhältnis, bezogen auf die Langlebigkeit und den geringen Pflegeaufwand für Pflasterarbeiten. Zum Pflasterbau und zum Pflastern selbst geben die Profis von A-Z Gartenbau gerne Auskunft.

Pflasterreinigung

Pflasterreinigung

Die richtige Pflasterreinigung, sauberes Pflaster, schönes Pflast

Die Pflasterreinigung oder die Terrassenreinigung richtig durchführen, damit der eigene gepflasterte Bereich über Generationen hinweg Freude bereitet.

Manchmal ist es notwendig, die Pflastersteine zu reinigen. Obwohl sowohl Betonsteinpflaster wie auch Natursteinpflaster sehr unempfindlich sind und fast schon selbstreinigend wirken, bestehen doch verschiedene Einflüsse, die die Pflasterreinigung notwendig machen. Zu diesen Einflüssen zählen beispielsweise Flüssigkeiten, die in die Poren der Pflastersteine eindringen und sich dort festsetzen. Je nach Art des Stoffes kann dies zu Verfärbungen des Steines führen, wobei etwa in gepflasterten Hofeinfahrten die Betriebsmittel von Fahrzeugen, wie Motoröl oder Getriebeöl, zu den Hauptverursachern von Verunreinigungen gehören. Aber auch die Natur kann eine Pflasterreinigung notwendig machen. Je nach Wetterlage, bei Häusern, deren Terrassen zum Beispiel eine Nord-Ost-Ausrichtung besitzen, kann eine Terrassenreinigung oder Pflasterreinigung aufgrund von Moosbesatz nötig werden. Gerade bei Betonsteinpflaster mit einer durchgehend gleichmäßigen Tönung fallen einzelne Flecken unangenehm auf und stören das Gesamtbild.

Die Durchführung einer Pflasterreinigung ist abhängig von der Art des Pflasters und des Verschmutzungsgrades. So genügt bei einer Terrassenreinigung meist das ganzflächige Abstrahlen der Pflastersteine mit einem Hochdruckreiniger, um Moos und Pflanzenbewuchs aus den Poren und Fugen zu entfernen. Damit jedoch ein homogenes Gesamtbild entsteht, muss die Terrassenreinigung auf der gesamten Fläche, also auch an weniger verunreinigten Stellen, durchgeführt werden. Bei hartnäckigen Flecken aus Motorenöl, vermischt mit Rückständen aus dem Motorbetrieb wie beispielsweise Ruß, wird der Hochdruckreiniger oder auch ein Dampfstrahlgerät bei der Pflasterreinigung an seine Grenzen kommen. Hier kann der Einsatz spezieller Reinigungsmittel notwendig werden, die tief in die Poren der Pflastersteine eindringen und den dort festsitzenden Schmutz lösen. Auf diese Weise lassen sich Pflastersteine reinigen, denen mit dem Hochdruckreiniger nicht beizukommen ist. Wenn es vergeblich ist, die betroffenen Pflastersteine reinigen zu wollen, können diese auch ausgetauscht werden. Einer der vielen Vorteile von Pflaster. Gerade bei Unsicherheiten sollte jedoch vor der Pflasterreinigung oder der Terrassenreinigung eine fachliche Auskunft herangezogen werden. Zu aggressive Mittel können bei bestimmten Pflastersteinen für Verfärbungen sorgen, die nicht mehr rückgängig zu machen sind. Die Mitarbeiter von A-Z Gartenbau helfen dabei, das richtige Equipment zur Pflasterreinigung auszuwählen.

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