Begriff

Definition

Fällgenehmigung

Fällgenehmigung

Vor der Fällung eines Baumes muss bei der zuständigen Gemeinde eine Genehmigung eingeholt werden.

Die Bedingungen hierfür sind unterschiedlich. Zwar gibt es im Netz Anträge auf Baumfällung als Download zum Herunterladen, andererseits haben viele Städte eigene Baumschutzsatzungen, die zu befolgen sind.

Die Baumschutzsatzung (auch Baumschutzordnung/Gehölzschutzsatzung) wurde erlassen, um den für das Stadtbild wesentlichen Baumbestand zu schützen. Grundstückseigentümer, die Bäume auf ihrem Grundstück fällen möchten, haben unterschiedliche Auflagen zu erfüllen.

Auflagen an die Eigentümer können Ersatzpflanzungen sein oder alternative Ausgleichszahlungen.

Einige Baumarten sind von der Satzung ausgenommen, auch der Umfang des Stammes kann eine Rolle spielen. Manche Fällungen werden ohne Antrag gestattet, weitere Ausnahmen sind in begründeten Einzelfällen möglich.

Einzelne Städte, wie beispielsweise Duisburg, kommen völlig ohne Satzung aus. Jeder Gartenbesitzer darf hier seine Bäume ohne Genehmigung fällen. Leider können dadurch auch einwandfreie Bäume der Kettensäge zum Opfer fallen.

Allerdings: Bäume mit Vogelnestern dürfen grundsätzlich von März bis Oktober (Vogelschutzzeit) nicht gefällt werden. Hier muss immer zuvor ein Gutachten eingeholt werden.

Bevor Sie also einen Baum fällen (lassen) möchten, informieren Sie sich bitte unbedingt bei Ihrer zuständigen Gemeinde. Bei manchen Anträgen entsteht eine Verwaltungsgebühr.

Dies alles könnnen Sie vorab telefonisch erfragen.

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