Begriff

Definition

Altrasenentfernung

Altrasenentfernung

Rasen abtragen oder Rasen fräsen? Diese zwei Methoden, um den alten Rasen entfernen zu können, stehen im Prinzip zur Wahl, wenn der Boden nicht total umgegraben werden soll. Dies ist in der Regel gegenüber dem Rasen abtragen oder dem Rasen fräsen nicht zu empfehlen, da der Aufwand im Verhältnis zu den zwei anderen Methoden, den Rasen abtragen beziehungsweise den Rasen fräsen, bei gleichem Ergebnis unverhältnismäßig hoch ist. Zudem bleibt die bereits eingeebnete Fläche beim Rasen abtragen oder Rasen fräsen erhalten, hingegen sich nach dem Umgraben der Arbeitsaufwand zur Glättung des Bodens wesentlich erhöht.

Unter Rasenabtragen ist das Abheben der obersten Bodenschicht inklusive der Grasnarbe zu verstehen. Das Rasen abtragen kann rein manuell etwa mittels eines Spatens erfolgen oder etwas einfacher mit einem Sodenschneider. Auf jeden Fall sollte im Vorhinein überlegt werden, wo die alte Grasnarbe deponiert wird. Der eigene Komposthaufen kann diese Menge kaum aufnehmen. Der Vorteil des Rasen abtragen liegt neben der vereinfachten Bodenvorbereitung in der restlosen Entfernung aller nicht gewollten Unkräuter inklusive deren Wurzeln. Das Rasen abtragen ist im Übrigen eine gute Vorbereitung, um einen neuen Rollrasen zu verlegen.

Um den alten Rasen entfernen zu können, ist das Rasen fräsen eine weitere Möglichkeit. Auch beim Rasen fräsen kann eine entsprechende Maschine eingesetzt werden. Diese Methode eignet sich einerseits ebenso für die anschließende Verlegung von Rollrasen wie auch für das Ansäen neuer Rasensorten. Beim Rasen fräsen können in der Nachbearbeitung gleichzeitig bestehende Unebenheiten ausgeglichen werden.

Die beste Zeit für diese Arbeiten sind die Frühlings- und die ersten Sommermonate. Nachdem sich eine neue Grasnarbe gebildet hat, beziehungsweise der neue Rollrasen gut angewachsen ist, lohnt es sich, den Rasen zu aerifizieren. Unter dem Begriff aerifizieren ist die Belüftung der Grünfläche zu verstehen. Gerade bei neuem Rasen wird so der vorzeitigen Verfilzung entgegengewirkt und die Ansiedlung von Moos verhindert.

Baumfällung

Baumfällung

Einen Baum fällen? Nicht so einfach, wie es von vielen gedacht ist.

Vor der BAUMFÄLLUNG oder dem Baumschnitt müssen mehrere Dinge berücksichtigt werden, um so einerseits der Natur und andererseits dem Gesetz gerecht zu werden.

Wer einen Baum fällen möchte, etwa weil er im Weg ist oder aufgrund seines Alters eine Gefahr darstellt, muss hierbei unter anderem bestimmte gesetzliche Regelungen beachten. Ein ausgewachsener Baum steht unter besonderem Schutz. Selbst wenn sich das Baumfällen auf dem eigenen Grundstück ereignen soll, sind die Vorgaben der Kommune oder Gemeinde hierbei zu beachten. In der Regel dürfen Bäume bestimmter Arten und ab einem definierten Stamm-Umfang nur mit behördlicher Erlaubnis gefällt werden. Das unerlaubte Baum fällen kann eine empfindliche Ordnungsstrafe nach sich ziehen.

Nach der Einholung der Erlaubnis sollte genau überlegt werden, wie das Baum fällen vor sich gehen soll. An eng bebauten Stellen, wie sie oft in privaten Gärten vorzufinden sind, kann eine unsachgemäße Baumfällung zu beträchtlichen Schäden führen, etwa dann, wenn schwere Äste das Dach des Hauses beim Baum fällen beschädigen. Unter Umständen ist es sinnvoller, einen professionellen Baumkletterer heranzuziehen, der das Baum fällen von oben erledigt. Der Baum wird Stück für Stück abgetragen und stellt so keine Gefahr dar. Um dies zu bewerkstelligen, sind jedoch eine spezielle Ausbildung und das richtige Equipment notwendig. Nach dem Baum fällen kann mit einer Wurzelfräse auch der im Boden verbliebene Rest des Baumes entfernt werden. Die beste Zeit für das Baum fällen ist der späte Herbst oder der Winter, wenn der Baum nur wenig Wasser führt. Das erleichtert zudem die Trocknung des Holzes.

Zur BAUMPFLEGE gehört der richtige Baumschnitt. Mittels eines fachmännisch durchgeführten Baumschnitt erhält der Baum einerseits eine bestimmte Form und andrerseits die notwendige Baumpflege, die in einer Kulturlandschaft unabdingbar ist. Durch den Baumschnitt werden beispielsweise unnötige Triebe entfernt, die den Baum Kraft kosten, oder kranke Äste abgeschnitten, die den gesamten Baumwuchs beeinträchtigen. Zu einem sachgerechten Baumschnitt kann unter anderem die Behandlung großer Schnittflächen gehören, um zu verhindern, dass sich durch sie vor der Verharzung Schädlinge wie Schimmelpilze einnisten. Für den Baumschnitt eignen sich je nach Art der Baumpflege das Frühjahr oder der Spätherbst.

Chinaschilf

Chinaschilf

Gräser, das ist nicht einfach Schilf, Chinaschilf & Co. sind mehr.

Es gibt viele Arten von Gräsern, die den Garten bereichern können, beispielsweise Chinaschilf, das sogar als Sichtschutz geeignet ist.

Wenn von Gräsern die Rede ist, beziehen das die meisten Gartenbesitzer auf ihren Rasen und dessen Grassorten. So stellen sich zum Beispiel die Gräser eines Rollrasens als eine widerstandsfähige Mischung verschiedener Gräser dar. Aber Gräser sind weit mehr und in der Familie der Gräser zählt die typische Rasenpflanze zu den eher Kleinwüchsigen. Dagegen gehört das Chinaschilf wie auch anderes Schilf zu den Riesen, die durchaus Höhen von über 3 m erreichen können. Innerhalb der Familie der Gräser zeichnen sich die Süßgräser als die umfangreichste Art aus, zu der auch das Chinaschilf gehört. Rund 10.000 verschiedene Gräser mit über 650 Gattungen umfasst diese Gruppe, zu der auch die meisten Getreidesorten gehören.

Gräser sind folglich in den unterschiedlichsten Höhen und Ausformungen vorhanden. Wobei nicht nur die Farbe Grün vorherrschen muss. Sowohl Blütenstände wie Blüten und auch der Grashalm kann je Art oder Gattung eine weitere Tönung besitzen. Gräser sind meist sehr schnell wachsend und bieten sich deshalb an, größere und kleinere Lücken im Garten zu schließen und so ein harmonisches Gesamtbild zu erzeugen.

Gräser wie das Chinaschilf eignen sich unter anderem als ein natürlicher Sichtschutz, sowohl im Garten wie auch auf der Terrasse. Die genügsamen und zähen Pflanzen lassen sich ohne Probleme auch in Töpfen ziehen. So kann ein mobiler Sichtschutz realisiert werden, der je nach Bedarf einen bestimmten Bereich abschirmen kann.

Schilf in Form von Chinaschilf ist aber nicht nur als Gartengewächs eine attraktive Erscheinung. Aus Schilf werden auch Schilfmatten gefertigt, die sich sehr gut dazu eignen, aus einem herkömmlichen Gitterdrahtzaun einen Sichtschutz zu machen, der eine natürliche Ausstrahlung besitzt. Gräser dieser Art begleiten den Menschen schon lange, als Dachbedeckung, als Körbe und sogar als Baumaterial für bestimmte Formen des Mauerbaus.

Drainagesysteme

Drainagesysteme

Zu viel Wasser? Dann hilft eine Drainage zur Gartenentwässerung.

Wenn der Garten eher wie ein Sumpf aussieht, hilft nur eine Drainage. Denn Wasser ist zwar lebenswichtig, zu viel davon kann jedoch zu Schäden führen.

Während ein trockener Garten einfach bewässert wird, beziehungsweise der Boden so aufgearbeitet werden kann, dass sich die Speicherfähigkeit erhöht, stellen zu feuchte Böden in Gärten oder Parkanlagen ein großes Problem dar. Die Ursachen liegen oft in einem sehr hohen Grundwasserspiegel, einer wasserundurchlässigen Schicht unterhalb des Mutterbodens oder auch an einem in der Nähe befindlichen Hang, durch den das Wasser in die Fläche gedrückt wird. Hier hilft oft nur eine Drainage, eine kontinuierliche Gartenentwässerung. Eine Dränage oder Drainagesysteme bestehen entweder aus einer wasserableitenden Schicht unterhalb des Mutterbodens oder der Grasnarbe oder speziellen Einbauten wie Drainagerohre. Eine vollflächige Drainage, wie sie etwa durch Drainagematten realisiert wird, bedeutet von Anfang an den mehrschichtigen Aufbau der Fläche. In der Regel kommen solche Maßnahmen entweder bei sehr großen Flächen, beispielsweise spezielle Vliese unter einem Stadionrasen, oder im privaten Bereich bei Terrassen zur Anwendung. Im Garten genügt oft eine Drainage, die in Form von Rohren in die Rasenfläche eingegraben werden. Dabei bestehen die Drainagesysteme zur Gartenentwässerung aus einem untereinander verbundenen Leitungssystem, das eine Perforation besitzt, in die überflüssiges Wasser einfließt und über einen Kanalisationsanschluss abgeleitet wird.

Nach dem Einbau der Dränage ist von der Gartenentwässerung nichts mehr zu sehen. Es werden auch keine Pumpen oder andere technisch aufwendigen Gerätschaften benötigt. Das im Grundstück stehende Wasser besitzt genügend Eigendruck, um in die Drainage einzufließen. Damit die Rohre oder Kanäle nicht im Laufe der Zeit versanden, filtert ein darüber liegendes Vlies die gröberen Partikel aus dem Wasser heraus.

Bei großer Feuchtigkeit im Boden ist eine Drainage nicht nur für den Garten oder die Terrasse von hoher Bedeutung. Das überschüssige Wasser kann auch durch das Mauerwerk in das Fundament oder den Keller des Hauses eindringen und dort zu Schimmel führen. Der Feuchtigkeitshaushalt eines Bodens kann sich im Laufe der Zeit durch geologische Veränderungen oder Baumaßnahmen in der Nähe verändern. Aus zuvor trockenen Böden können unter Umständen regelrechte Feuchtgebiete werden.

Dünger

Dünger

Dünger für den eigenen Garten gibt es in vielfältiger Form.

Einmal der Dünger aus dem eigenen Komposthaufen und zum anderen Dünger in konzentrierter Form aus dem Fachhandel. Kompostierte Garten- und Küchenabfälle besitzen viele Nährstoffe für Pflanzen, aber aufgrund der unterschiedlichen Zusammensetzung erscheint Kompost-Dünger eher wie ein Breitband-Medikament, das die gezielte Düngung kaum zulässt. Richtig düngen bedeutet zuerst einmal die Kenntnis, wann und wo überhaupt Dünger benötigt wird. Ein Zuviel an Dünger und dies noch dazu zu einem unpassenden Moment kann sogar eine Schädigung von Pflanzen und sogar des Bodens verursachen. Die Frage, wann eine Düngung notwendig ist und welcher Dünger einzusetzen ist, lässt sich nicht so einfach beantworten. Bei Pflanzen zeigen sich Mangelerscheinungen nicht immer mit Symptomen wie Verfärbungen der Blätter oder ähnlichem. Zudem bedeutet richtig düngen im Prinzip eine Vorsorgemaßnahme, damit es erst gar nicht zu Problemen kommt.

Die Düngung im eigenen Garten setzt sich aus der Zugabe von Dünger während der Bodenvorbereitung zur Anpflanzung und der Zugabe von Dünger während des Wachstums zusammen. Gerade zur Bodenvorbereitung, etwa beim Anlegen eines neuen Beetes oder einer Rasenfläche, lässt sich der selbst kompostierte Dünger als Nährstoffgrundlage gut einbringen. Allerdings sind nicht alle Böden gleich. Manchmal besitzt der Mutterboden bereits einen hohen natürlichen Anteil eines bestimmten Stoffes oder zeigt einen Mangel auf. Ein wichtiges Merkmal zur Düngung ist der pH-Wert des Bodens, wobei die Pflanzen unterschiedlich reagieren. Die einen bevorzugen leicht sauren Boden, während andere Pflanzen auf eher alkalischem oder pH-neutralem Boden besser gedeihen. Mithilfe eines entsprechenden Düngers kann der Boden darauf eingestellt werden. Diese gezielte Veränderung der Bodenbeschaffenheit benötigt natürlich eine entsprechende Analyse und die Erfahrung, in welchen Abständen und welchen Mengen nachgedüngt werden muss, um den richtigen Nährstoffanteil beizubehalten. Dieser verändert sich unter Umständen über die verschiedenen Jahreszeiten aufgrund witterungsbedingter Einflüsse.

WEITERE BEITRÄGE ...